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Hallo ich bin die Amely und das Leben als erwachsene Frau macht mir Angst.

Schon alleine diesen Satz zu tippen hat mich unglaublich viel Mut gekostet und am liebsten würde ich ihn einfach im Raum stehen lassen. Denn an und für sich drückt er schon all meine Angst und Frustration aus.
Vor meinem inneren Auge sehe ich bereits den ein oder anderen aufschnappen und empört den Kopf schütteln. Denn eins habe ich mit dem „Erwachsen werden“ gelernt, niemand erklärt dir, wie es geht und irgendwie kennen alle trotzdem die Regeln.
Doch für mich fühlt sich dieser Zeitabschnitt an, wie damals, als man als Kind mit den anderen Kindern auf’s Trampolin geklettert ist. Jedes Mal, wenn du hingefallen bist, hüpften alle nur noch doller, damit du nicht wieder hoch kommst.
Was für ein Spaß! Nicht!

Und heute fasse ich mir ein Herz und erreiche vielleicht den ein oder anderen Erwachsenen, der mental auf dem Trampolin liegt und verzweifelt versucht, gegen das Hüpfen der anderen anzukommen.
Mein Rat an dich, bleib’ einfach liegen, besser wird es nicht.

Erwachsen sein ist für mich ein stetiges Wechselspiel zwischen: Im Yogakurs nicht lachen, wenn einer furzt und nicht in Tränen ausbrechen, wenn ich an der Supermarktkasse stehe und doch nicht genug Münzgeld dabei habe. Erwachsen sein bedeutet für mich, mit mulmigem Bauchgefühl zum Briefkasten zu gehen und vor Freude hüpfend zurückzugehen, da doch kein „unangenehmer Brief“ drin war.
Grundsätzlich schreibt dir niemand mehr einfach so.
Ist euch das aufgefallen?
Ich kenne nur die Zustände „leerer Briefkasten“ oder „wütende Mahnung aus der Bücherei“.

Erwachsen zu werden ist zwangsläufig eine Spaltung deiner Persönlichkeit. In „healthy“-Ich und „fat“-Ich. Am schlimmsten jedoch, wenn dein „healthy“ ich Lebensmittel einkaufen geht und dein „fettes“ ich Lust auf Snacks hat.
Gleichzeitig bedeutet es für mich, nicht mehr zu maulen, weil Mutti deinen Lieblings-Snack vergessen hat zu kaufen, sondern mit knurrendem Magen sonntags zu schauen, welcher Lieferdienst noch offen hat.
Es ist das ständige Aufschieben, weil man sich bestimmten Dingen nicht stellen möchte und die harte Realität, dass der Welpenschutz vorbei ist. Langsam spürst du die bösen Blicke, weil du immer noch nicht fertig studiert hast, immer noch nicht verheiratet bist, immer noch nicht Fuß gefasst hast in der Berufswelt.
Wenn du nach einer Wohnung suchst, startest du mit der Sorge, die Nächte im Dunkeln alleine zu verbringen und endest mit der Frustration, dass dich niemand haben will, da du nicht genug verdienst.
Der erste, unangenehme Anruf bei der Versicherung, das erste Mal merken, dass man unterversichert ist und sich das erste Mal durch den Versicherungsdschungel kämpfen. Ich habe mittlerweile unzählige Versicherungen, deren Namen ich selten aussprechen kann und bin mir trotzdem sicher, dass ich für DIESEN EINEN speziellen Fall keine Versicherung habe.
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Die eine Freundin hat geheiratet, die nächste baut sich gerade ein Haus und wieder eine steigt stetig die Karriereleiter hoch. Und ich? Ich sitze auf meinem Badezimmerboden und frage mich, wie das noch mal mit dem Sortieren der Wäsche ging.
Erwachsen sein bedeutet, genau das richtige Zeitfenster abzupassen um den Kühlschrank zu säubern und gleichzeitig immer pünktlich genug Geld für die Miete auf der Bank  zu haben.
Und mein Kalender teilt sich nicht mehr in 24/7 auf, sondern in „post-„ und „prä-Miete“. Zwischen „kann ich mir die Tasche leisten, ohne 5 tage von Tütensuppen zu leben“.
Ich habe das Gefühl, mir keine Fehler zu erlauben, denn alle anderen sind schon viel schneller als ich. Und so gestehe ich sie mir nicht ein.

Erwachsen sein ist wie Topfschlagen spielen. Alle schauen zu wie du verzweifelt versuchst, die richtige Richtung zu finden, blind. Jeder weiß es besser und die anklagenden Vorschläge werden lauter und chaotischer.

Auf der Tür steht „drücken“, doch die Welt zieht an mir vorbei.
Ich erkannte schnell, mit ihr mithalten zu müssen. Am besten, man führt sich den Kaffee direkt intravenös ein und redet nur noch schnell und hektisch. Das wirkt zumindest beschäftigt und kommt zu Beginn erstaunlich gut an.
Und niemand fragt weiter. Alle scheinen beschäftigt und niemand hat mehr Zeit für Zuneigung und ernste Gespräche. Und während ich zunächst nur so tat, als wäre mein Leben hektisch und beschäftigt, steuere ich gerade panisch auf den nächsten Burnout zu.
So ein Mist, denn dafür habe ich gerade so gar keine Zeit, vielleicht Mittwoch in 3 Wochen, da habe ich noch was Luft, zwischen dem Termin beim Zahnarzt und der Uni.

Und wenn ich es mir so überlege…auf der Tür steht immer noch „drücken“, doch ich versuche, nicht mitzuziehen.
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Tut mir leid, aber ich mag dein Geschenk nicht | I wish it was naughty, nice or at least trendy

Seitdem ich weiß, dass es den Weihnachtsmann nicht gibt, stresst mich jeder Tag, der verstreicht und somit das Weihnachtsfest näher rückt.
Denn mit jeder vergangenen Bescherung häuft sich mein Friedhof der unliebsamen Geschenke und mit ihm die Enttäuschungen. Mittlerweile habe ich eine erstaunliche Ansammlung unnützen Zeugs. Weihnachten ist vorbei, die Gemüter abgekühlt und ich nutze die Chance, mal etwas auszusprechen, was wir alle schon mal sagen wollten:
“Tut mir leid, aber ich mag dein Geschenk nicht.“
Am liebsten gefolgt von einem „behalt’ es doch einfach“.

Als ich älter wurde, starb der Glaube an den Weihnachtsmann und mit ihm die Mühe der Menschen, die mich beschenkten.
Kurz, als Kind wurde ich nie enttäuscht.
Egal ob ich einen Wunschzettel geschrieben hatte oder wirklich das ganze Jahr artig war. An diesem Tag wurde ich reich beschenkt und strahlte von Ohr zu Ohr.
Und es liegt nicht daran, dass wir mit dem Älter werden verbitterter sind und uns nicht mehr freuen können. Denn ich versuche mich zu freuen, wirklich!
Doch während ich erwartungsvoll das Geschenkpapier aufreiße, kommt nur Enttäuschung zum Vorschein. Schön eingewickelt in bunter Knisterfolie, eingeschnürt in Satinbändchen. War ich wirklich so unartig dieses Jahr?

Das 5 Euro Geschenk und die 2 Minuten Nachdenken (oder war es anders rum) werden mir strahlend überreicht mit dem Satz „ich wusste nicht, was man jemandem schenken soll, der schon alles hat“. Das verstehe ich absolut, nur bekomme ich das Geschenk überreicht. Und im Allgemeinen zähle ich mich nicht zu einer Person, die alles hat oder die wunschlos glücklich ist. Und ich hinterfrage meine Aussprache. Klar, nuschle ich manchmal, aber ich bin mir ziemlich sicher, oft genug klar und deutlich von dem einen Kleid, der einen Handtasche oder diesem bestimmten Konzert geschwärmt zu haben.
All dies schießt mir durch den Kopf, die Selbstzweifel und ob ich nächstes Mal eine Leuchttafel buchen sollte, auf der mein Wunschzettel deutlich zu sehen ist.  Meine Mundwinkel ziehen sich krampfhaft hoch und ich erzwinge ein schmerzliches Strahlen. Gleichzeitig fallen mir mindestens 10 Dinge ein, die ich mir gewünscht habe, über die ich mich wirklich gefreut hätte.
Und der Frust, wieso ich mir solche Gedanken gemacht habe mit meinem Geschenk.
“Nächstes Mal zahle ich es dir mit gleicher Münze heim“, versuche ich mich zu beruhigen. Doch das werde ich nicht.
Ich werde mir erneut Gedanken machen, aber vielleicht bringe ich nächstes Weihnachten den Mut auf zu sagen „danke ich habe schon genug Schrott, du musst mir nichts schenken!“
amely_rose_amelyrose_weihnachtsmarkt_christmas_fashion_fashionblog_weihnachten_winter_xmasamely_rose_amelyrose_weihnachtsmarkt_christmas_fashion_fashionblog_weihnachten_winter_xmas_kirmess_pferdekarusell_cgn_cologne_christmasmarketEin Weihnachtsgeschenk ist eben mehr als der reine Warenwert, die Idee und das Geschenkpapier, welches es umhüllt. Es ist ein wenig Freude und Respekt, welches man seinem Gegenüber schenkt. Und so fiebere ich jedes Mal mit Grauen Weihnachten entgegen und über Wochen übe ich mein eisernes Lächeln vor dem Spiegel.
“Danke für die Socken, die habe ich mir schon immer gewünscht…wow, so ein toller Becher, ich stelle ihn gleich neben die gefühlt tausend andere,…“ – wenn ich es nur oft genug sage, glaube ich es vielleicht selbst.

Und doch. Wenn ich diese holen Worte ausspreche, zerfrisst mich innerlich meine Wut.
Ich sage zwar „Danke, das ist wirklich lieb von dir“, mein Inneres schreit aber „tut mir leid, aber ich mag dein Geschenk nicht“.
I wish it was naughty, nice or at least trendy.
Und so häufen sich die ungewollten Geschenke Jahr für Jahr.
Dennoch bin ich nicht so verbittert, dass ich sie einfach weiter verschenke. Oder vielleicht doch? Bekommt Tante Hilda einfach nächstes Mal den hässlichen Becher mit dem unwitzigen Spruch.
Und doch traue ich mich nie. Wahrscheinlich durchbreche ich das Schenken und Verschenken ungewollter  Geschenke. Jetzt landen sie alle bei mir und ich bewahre sie auf.
Und glaub mir, wenn ich sage „ach, das war doch nicht nötig“ – DAS, genau diese Worte meine ich wirklich an diesem Abend ausnahmsweise ehrlich. Das war wirklich nicht nötig.

Und mein Blogpost spaltet jetzt nun die Gemüter.
Zu welchem Lager gehörst du?
Schaust du gerade betreten zu Boden,  steigt dir vielleicht sogar die Schamesröte ins Gesicht? Oder liegst du gerade gemütlich auf der Couch und schlürfst wütend aus besagtem langweiligen Becher und trägst die kratzigen Socken?

Aber hey, die „besinnliche Zeit“ ist vorbei und während der ein oder andere auf unliebsamen Geschenken sitzen geblieben ist, hier ein lieb gemeinter Rat. Ideal für die nächsten Weihnachtstage, vielleicht der kommende Geburtstag oder hey, beschenkt euch selber.
Bei mir kommen da wundervolle Kleider oder einzigartige Jumpsuits immer gut an.
Bei Fashion ID werdet ihr fündig was hochwertige Markenklamotten angeht, für Männer und  Frauen. Egal ob casual, festlich oder doch bürotauglich. Von bezaubernden Kleidungsstück bis hin zu trendigen Handtaschen und Schuhen findet ihr alles, was euer Fashion-Herz begehrt.
Und seien wir ehrlich, seit Jahrzehnten bekomme ich scheußliche Socken geschenkt, wenn ihr euch für Klamotten als Geschenk entscheidet, dann doch bitte tragbare.
Ich würde mich über das ein oder andere Teil aus dem Shop freuen.
Und bevor ihr euren Partner, Schwester oder Freundin verletzt und euch schon die Floskel „was schenkt man jemanden, der alles hat“ auf der Zunge liegt – schenkt doch etwas, was wirklich gut ankommt.
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Ich sitze schluchzend auf dem Boden. Die Bastelschere immer noch in der Hand. Um mich herum liegen dicke Haarsträhnen.
Immerhin habe ich das im Griff. Ja, scheiße man ja, wenn ich es mir so überlege, war das sehr erwachsen von mir. Würde jemand, der zu exaltierten Gesten neigt, sich etwa um Spliss kümmern? Ich meine nicht. Und doch erinnert mich diese Situation stark an mein 5-Jähriges ich, als ich mir einen scheußlichen Mikro-Pony geschnitten hatte, nur weil Kathrin meinte, dass ich ohne blöd aussehe. Sie hatte Unrecht. Mit Mikro-Pony sah ich blöd aus.
Aber das jetzt ist eine ganz andere Situation, wenn auch die Tatwaffe (meine verklebte und stumpfe Bastelschere) gleich geblieben ist.
Und so raffe ich mich auf und räume die Bastelschere wieder weg.
“Gut siehst du aus“, nicke ich augenzwinkernd meinem Spiegelbild beim Vorbeigehen zu. „Der Longbob steht dir, frech und doch süß.“
Nein! Tut er nicht.
Und ich werde erst in einem Video, das Tage darauf viral gehen wird, merken, dass ich mir bei meiner absolut erwachsenen Aktion die Haare schief geschnitten habe. Gut, dass ich am Rücken keine Augen habe, da muss ich diese Katastrophe immer hin nicht ständig sehen.
Leider ist das nicht bei all meinen Problemzonen so!

Denn…ich habe zugenommen.
Ich würde jetzt gerne sagen „ich komme nicht drum rum euch das zu erzählen“, aber bei meiner aktuellen Körperfigur bezweifle ich, dass noch viel um mich „drum rum“ kommt. Doch nüchtern betrachtet, ist RUND eine Form. Demnach bin ich in Form.
Und zu meiner Verteidigung, ich habe heute schon Sport gemacht….so 2-3 Rittersport-Tafeln.
Aber genug mit den Dicken-Witzen und meine paar Kilos, die ich zu viel habe – denn, ich habe es wahrlich schon schwer genug!

Aber es ist ok so. Immer heißt es, man soll zu seinem Körper stehen, wahre Schönheit kommt von Innen und dennoch lüge ich, wenn es um mein Gewicht geht. Gut wer tut das nicht, sich 2-3-4….27 Kilo leichter zu mogeln?
Aber ich wollte heute mal mit Eigenarten, die ich seit dem entwickelt habe, aufräumen. Ja, dick sein behindert mich im Alltag. Nur eben nicht so wie man denkt. Es ist nicht so, dass ich nicht zu Dates eingeladen werde oder gerne meine Freundinnen wieder sehen oder eine coole Party besuchen würde. Mein Nicht-Erscheinen resultiert auch nicht daraus, dass ich körperlich einfach nicht in der Lage bin, so weit zu gehen und sonst schweißgebadet ankäme….wenn ich überhaupt ankäme.
Und keine Sorge, ich bin auch nicht auf dem Weg verloren gegangen und wenn doch, könntet ihr ganz leicht meiner Krümelspur folgen. Nicht ganz so romantisch wie bei Hansel und Gretel (die Kinder sollten von der Hexe gefressen werden und wurden von den Eltern im Wald ausgesetzt; ich glaube meine Vorstellung von Romantik sollte ich mal überdenken). Meine Krümelspur würde wahrscheinlich aus den Zutaten eines guten, kölner Döners bestehen.
Ich komme nicht, weil ich mich unwohl fühle in meiner Haut…und der wärmenden Fettschicht darunter.
Aber manchmal muss man raus. Und ich meine damit nicht die langen, nächtlichen, romantischen Spaziergänge…zum Kühlschrank. Sondern wirklich raus…in die unbarmherzige Welt, die jeden Menschen deinen Weg kreuzen lässt, den du gerade absolut nicht sehen willst. Einfach weil sie dich nicht sehen sollen…so, wie du jetzt eben aussiehst!
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Und Kaufgrund Nummer 1 bezüglich Schuhe, dass sie einem IMMER passen und somit ein Leben lang bleiben. Bullshit! Denn ratet, wer gerade die Reste eines Reißverschlusses in den Händen hält? Süße Stiefeletten sind eben nicht mehr, wenn das Ding, dass man lieblos „Knöchel“ schimpft, eben keinen Knöchel mehr preisgibt.
Und keine Sorge, das wird kein hetzerischer Beitrag über die schlimme Beleuchtung in den H&M Umkleidekabinen, der Zug ist schon längst abgefahren. Und was meint ihr, wieso Online-Shopping überhaupt erfunden wurde? Zuhause hört dich niemand weinen und du kannst danach stolz erzählen, dass du DIESE EINE HOSE fast zubekommen hast.
Zuhause sieht eben niemand, dass du sie nicht mal bis zu den Knien hoch bekommen hast.

Aber seien wir ehrlich.
Das Leben einer Frau ist hart. Entweder du bist eine skinny bitch oder du hast Brüste.
Und ja, ich rede es mir gerade ziemlich bequem, aber etwas Positives muss es doch haben.

Doch Ladies seien wir ehrlich.
Ja, ich habe zugenommen und ja, ich fühle mich dadurch sehr unwohl. Jedoch tatsächlich ist das nicht MEINE Wahrnehmung, sondern die Angst, von anderen so gesehen zu werden.
Heutzutage ist das Pendant zu „schön“ nicht „hässlich“; sondern „dick“.
Und genauso entstand der Blogtitel, als ich einen Facebookpost eines Ex-befreundeten Fotografens gesehen habe, in dem er geschrieben hat, wie schön es war endlich mal mit einem plus-size Model zu arbeiten. Genauso wie mit einem normalen Model. Gut, ich will die Büchse der Pandora nicht öffnen, wieso „mollige“ Models anscheinend keine „normalen“ Models sind. Denn der Punkt war, dass besagte Frau absolut schlank war und in meinen Augen (so oder so wunderschön) schmaler als der Durchschnitt Körpertyp Frau und eben alles andere als plus size. Dennoch wurde auch in den Kommentaren darüber diskutiert, dass auch „dicke Frauen hübsch sein KÖNNEN“. Und wenn besagtes Mädel dick war….muss ich wohl ein plus, plus, plus size Model sein.
Doch #fettesau ist aktuell ja einfach Trend. #plussize muss eben dabei sein, sonst ist man intolerant…aber nicht zu oft. Wird einem ja schlecht beim Betrachten der Dicken Weiber. Macht euch mal einen Smoothie oder kauft euch überteuertes Kokoswasser, um schön zu sein.

Und hier noch ein Diät-Typ!
Ich habe gehört heute verzichtet man auf Brot…soll ich mir jetzt das Nutella von der Hand lecken oder was?

Ps.: Die Bilder sind in Stockholm, Schweden entstanden und ich freue mich, euch endlich ein paar winterliche Bilder mit Schnee zu zeigen.
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